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Grussschiene im neuen Gewand
30.08.2010 - Grussschiene.de im neuen Gewand... Wie bereits kurzfristig angekündigt, habe ich die Internetseite nun auf ein sogenanntes Content Management System umgestellt. Mit der Umstellung hat Grussschiene.de nun auch wieder einmal ein neues Gesicht bekommen. Die Inhalte der Seite sind, bis auf einige Ergänzungen die selben. Die Navigation durch die Seite ist allerdings wesentlich einfacher geworden. Durch die zeitgemäße Programmierung ist der Aufbau der Seite nun auch um ein vielfaches schneller. Mit dem Umbau wurden einige Neuigkeiten integriert. So zum Beispiel die Panoramafotografien aus Großschönau, Waltersdorf und Hainewalde. Außerdem gibt es nun eine Videogalerie mit Videos aus unseren Orten, sowie Filmen aus unserer Umgebung.

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500 € Spenden für das Kleine Bad

Am 09. August, zwei Tage nach der Hochwasserkatastrophe wurde auf grussschiene.de ein Spendenaufruf für die Hochwasseropfer gestartet. Den Seitenbesuchern standen mehrere Möglichkeiten zum Spenden zur Verfügung. Unter anderem die Möglichkeit,   via Paypal für das Kleine Bad in Großschönau zu spenden. Dabei konnten in den knapp 4 Wochen 485,00 Euro in Empfang genommen werden. Der Betrag wurde von mir mit 25,00 Euro auf eine runde Summe aufgestockt und konnte am 06. September 2010 an Frau Wagner vom „Kux e.V.“, dem Betreiber des Bades übergeben werden.

 

Sanierte Scheune vor dem Einsturz bewahrt

Um in die Scheune zu gelangen, sind sie über den Zaun zum Nachbargehöft geklettert – das Wasser hatte schon Geröll und Schlamm vor ihr Tor gespült. Am Flutsamstag waren die Müllers in ihre Werkstatt geeilt, um das Schlimmste zu verhindern. Gemeinsam mit Freunden stopften sie lange Löcher, durch die das Wasser ins Gebäude drang. „Wie in Kaskaden kam das Wasser vom Feld über die Straße und drückte gegen unsere Scheunenwand“, sagt Peter Müller, Inhaber der Zimmerei, die hier ihre Werkstatt hat. Am Nachmittag mussten sie ohnmächtig zusehen, wie es immer mehr wurde. Gegen 16 Uhr stürzte zuerst die Ecke des Gebäudes ein und sie brachten sich in Sicherheit. Vom Hof aus mussten sie dann miterleben, wie nach und nach zehn Meter der alten Natursteinwand einbrachen. Die kleine Poche neben dem Haus war zum reißenden Bach geworden, hatte die Fundamente untergraben und floß nun auch durchs Gebäude. „Als das dann losging, hat der Bach die 50 Quadratmeter neuen Dielenboden auf einen Schlag um etwa einen Meter angehoben“, ist Müller heute noch beeindruckt.

 

Verzwickter Dschungel aus Papier

Es war wohl auf einer Messe, auf der Johann Gottfried Haebler, Damastfabrikant aus Großschönau, Brasilien für sich entdeckte. Nicht das Land, wohl aber die wildromantische Vorstellung, die das Großbürgertum im 19. Jahrhundert damit verband. Wilde Tiere, nackte Ureinwohner, die sich von Baum zu Baum hangeln, undurchdringlicher Palmenwald und geheimnisvolle Flüsse. Haebler holte sich diese Fantasien als Tapete in den Gartensaal seiner Großschönauer Villa. „Les vues du Bresil“ (Ansichten von Brasilien) wurde nach Vorlagen des berühmten Augsburger Malers und Südamerika-Reisenden Moritz Rugendas gestaltet. Bunt bedruckt mit 1693 Holzmodeln aus kostbarem Kirschbaumholz, wie Restauratorin Ulrike Brichzin über hundert Jahre später in dedektivischer Kleinarbeit herausfand. Eine fremde Welt auf 30 Bahnen festem Papier.

 

Flutopfer nimmt Flutopfer auf

Nachbarn müssen zusammenhalten. Für Uwe Seidel etwas Selbstverständliches. Und so musste der Großschönauer auch nicht lange überlegen, als Gisela Sperlich für sich und ihre Familie ein neues Dach überm Kopf suchte. Uwe Seidel bot den Nachbarn das eigene Ferienhaus als Unterkunft an.

Dabei hatte ihm das Hochwasser selbst übel mitgespielt. Werkzeug und Material seiner Heizungs- und Sanitärfirma waren komplett „abgesoffen“. Uwe Seidel steht vor dem Nichts. „Alles, was wir in über 20 Jahren an Arbeit investiert haben, war in wenigen Stunden vernichtet“, sagt der Großschönauer.
 

Sachsen sagt Damino GmbH Hilfe bei Schadensregulierung zu

Sachsen sagt Damino GmbH Hilfe bei Schadensregulierung zu

Hilfe für Damino GmbH Großschönau: Sachsen will den Textilbetrieb bei der Regulierung der Flutschäden unterstützen. Die Fluten der Lausur hatten die Gebäude und Maschinen des Bettwäscheherstellers völlig verwüstet. Prokuristin Kristina Kammel im

 

Gemeinde will Schloss Freistaat überlassen

Die Gemeinde Großschönau ist als Eigentümer des Hainewalder Schlosses mit dessen Sanierung überfordert. Auch Hainewalde, wo sich das Schloss befindet, kann diese Aufgabe nicht übernehmen, ebenso der Förderverein zur Erhaltung des Kanitz-Kyaw’schen Schlosses. So ist jetzt die Notsicherung des Ostflügels nur mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und durch Spenden möglich geworden. „Großschönau kann auch langfristig keine Eigenmittel zum Erhalt des Bauwerks bereitstellen. Nach der Hochwasserkatastrophe wird diese Situation noch verschärft“, schildert Bürgermeister Frank Peuker. Durch die massiven Schäden an Bach- und Stützmauern, Brücken, Stegen, Straßen und an öffentlichen Gebäuden sind hier in den nächsten Jahren alle Ressourcen zum Wiederherstellen der Infrastruktur gebunden.
 

Das Wasser ist weg, die Erinnerung bleibt

Das Hochwasser hat Spuren hinterlassen. Die Schäden sind nicht nur materieller Art. Jeder Betroffene kann seine eigene, ganz persönliche Geschichte jenes Sonnabends erzählen, als Neiße, Mandau, Lausur, Löbauer Wasser, Landwasser und viele andere kleine und größere Bäche über die Ufer traten, Keller, Wohnungen, Autos überspülten. Ich habe das Hochwasser in Großschönau, meinem Heimatort, erlebt. Beängstigend, wie sich die Mandau von Minute zu Minute zu einem reißenden Strom entwickelte, den so noch kein Anwohner gesehen hatte. Schrecklich, als das Wasser bei Nachbarn in die Häuser lief, als die Schaukelbrücke einfach weggerissen wurde... Das Wasser ist weg. Die Erinnerungen bleiben. Und die Hoffnung, dass wir so eine Jahrhundertflut nicht noch einmal erleben müssen.

Quelle: Sächsische Zeitung vom 23.08.2010 Autor: Matthias Klaus 
 

Mandau reißt Schaukelbrücke in Großschönau weg

Die bekannte Brücke in Großschönaus Zentrum hatte keine Chance: Innerhalb von zwei Stunden verschwand sie. Gegen 13 Uhr am Sonnabend standen die Chancen für die Schaukelbrücke an der Theodor-Haebler-Straße noch gut: Die Mandau führte zwar Hochwasser, aber reichte die Flut nicht bis an die Brücke heran. Innerhalb weniger Minuten veränderte sich die Situation dann aber dramatisch. Erst schwappte das Wasser an die Stahlträger, dann darüber, schließlich wurde die Konstruktion zum echten Hindernis für das Wasser.
 

2 Wochen nach der Flut....

Ein altes Oberlausitzer Sprichwort sagt: „willste woas warn – doarfste ne maarn“. Und diesem Spruch folgten die Bewohner von Großschönau, Waltersdorf und Hainewalde. So sind die Spuren des Hochwassers nur noch an wenigen Stellen sichtbar. Natürlich ist nicht alles sofort reparabel – da aber alle mit anpackten, konnten die direkten Spuren in den vergangenen
 

Markkleeberg spendet 10.000 Euro für Flutopfer in Großschönau

Die Stadt Markkleeberg unterstützt die vom Hochwasser betroffene Kommune Großschönau mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro.

„Großschönau ist massiv durch diese Flut vom 07./08. August 2010 in Mitleidenschaft gezogen“, sagt Markkleebergs Oberbürgermeister Dr. Bernd Klose. „Viele Bürgerinnen und Bürger haben schwere Verluste an Hab und Gut erlitten. Da wollen wir
 
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