|
Mandau reißt Schaukelbrücke in Großschönau weg
Die bekannte Brücke in Großschönaus Zentrum hatte keine Chance: Innerhalb von zwei Stunden verschwand sie. Gegen 13 Uhr am Sonnabend standen die Chancen für die Schaukelbrücke an der Theodor-Haebler-Straße noch gut: Die Mandau führte zwar Hochwasser, aber reichte die Flut nicht bis an die Brücke heran. Innerhalb weniger Minuten veränderte sich die Situation dann aber dramatisch. Erst schwappte das Wasser an die Stahlträger, dann darüber, schließlich wurde die Konstruktion zum echten Hindernis für das Wasser.
Und nicht nur für dieses. Aus Richtung Tschechien, Seifhennersdorf brachte die Mandau immer wieder Holzbalken und Bretter, Äste, Möbelteile und anderes Treibgut mit. Das verfing sich schnell im Geländer der Schaukelbrücke. Das Todesurteil für den schmalen Fußgängerüberweg über den Fluss. Durch den festhängenden Unrat erhöhte sich der Druck des Wassers immens.
Gegen 15.30 Uhr löste sich die nördliche Auflage, die Brücke legte sich schräg. Nur wenige Minuten später riss sie ab, verschwand in den Fluten. Ein paar hundert Meter weiter verfing sie sich.
Die ursprüngliche Großschönauer Schaukelbrücke war bereits durch einen umgestürzten Baum zu DDR-Zeiten stark beschädigt worden. Dank des Engagements von Anwohnern wurde eine neue gebaut–von der Frottana. Nun befürchten Anwohner, dass es dieses Mal wohl keine neue Brücke mehr geben wird.Â
Gegen 15.30 Uhr löste sich die nördliche Auflage, die Brücke legte sich schräg. Nur wenige Minuten später riss sie ab, verschwand in den Fluten. Ein paar hundert Meter weiter verfing sie sich.
Die ursprüngliche Großschönauer Schaukelbrücke war bereits durch einen umgestürzten Baum zu DDR-Zeiten stark beschädigt worden. Dank des Engagements von Anwohnern wurde eine neue gebaut–von der Frottana. Nun befürchten Anwohner, dass es dieses Mal wohl keine neue Brücke mehr geben wird.Â
Â
Quelle: Sächsische Zeitung vom 09.08.2010 Autor: Matthias Klaus


