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808 Wohn- und Geschäftsgrundstücke betroffen
Der Südkurier, Tageszeitung unserer Partnergemeinde Hüfingen, berichtet in seiner heutigen Ausgabe folgendes:
Hüfingen/ Großschönau – Deprimierend war die erste Bilanz, die Frank Peuker, Bürgermeister der Hüfinger Partnergemeinde in Sachsen, am Montag nach der verheerenden Flut gegeben hatte (wir berichteten). Noch viel schlimmer fällt die jüngste Erhebung aus, die Peuker gesternn die SÜDKURIER-Redaktion übermittelte.
Und zu allem Ärger auch noch das: Einbrecher räumten im allgemeinen Durcheinander eine Tischlerei aus. Sie schleppten Maschinen im Wert von 10 000 Euro aus der Werkstatt. Die Polizei hat ihre Streifen deshalb verstärkt.
Unterdessen sind die Aufräumarbeiten und Bestandsaufnahmen im vollen Gange. „Nach den ersten Sichtungen müssen wir davon ausgehen, dass in der Gemeinde Großschönau rund 808 Wohn- und Geschäftsgrundstücke, darunter auch mehrere Firmengrundstücke, von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind“, teilt Peuker mit. Davon seien 73 Wohn- und Geschäftsgrundstücke im Ortsteil und Erholungsort Waltersdorf in Mitleidenschaft gezogen worden; 53 stehen auf der Denkmalsliste.
In der Ortslage Großschönau sind 735 Wohn- und Geschäftsgrundstücke betroffen, von diesen stehen 345 Gebäude unter Denkmalschutz. „Sie sehen wie weit entfernt ich davon am Montag mit den Einschätzungen war“, meinte Peuker gestern.
Darüber hinaus sind in Großschönau massive und großflächige Schäden an den historischen Stützmauern, Brücken, Stegen und Pflasterstraßen zu verzeichnen. Über die Schadenhöhe, den Schadensumfang könne, so Peuker, zur Zeit noch keine Einschätzung getroffen werden.
„Die Hochwasserkatastrophe ist für uns ein ganz schwerer Rückschlag bei der Sanierung und Erhalt des historischen Ortsbildes an Mandau und Lausur. Besonders sind viele private Besitzer von denkmalgeschützten Umgebindehäusern betroffen, die ihre Häusl in den letzten Jahren liebevoll, mit Herzblut und viel persönlichen Engagement renoviert haben. Das größte zusammenhängende Umgebindehausensemble wurde schwergeschädigt und verwüstet“, stellt der Bürgermeister fest.
Um den betroffenen Menschen kurzfristig zu helfen, hat der Gemeinderat einen Spendenaufruf gestartet. Damit soll Menschen bei der Beschaffung von Kleidung und Haushaltsgeräten geholfen werden, also die „kleinen Dinge“ des täglichen Lebens, wo kein Versicherungsschutz besteht.
Die Damino GmbH ist noch nicht arbeitsfähig. Dort werden die Schäden im zweistelligen Millionenbereich geschätzt. Die Trixi-Park GmbH hat in einem enormen Kraftakt das Hallenbad mit Wellness- und Saunabereich gereinigt und wieder in Betrieb nehmen können. Das Freibad wird diese Saison nicht mehr nutzbar sein, dafür gibt es mit dem Gebirgsbad im naheliegenden Kurort Jonsdorf eine schöne Alternative. „Damit kann den Tagesgästen aber auch den Urlaubern im Ferienpark wieder das komplette Erlebnisangebot unterbreitet werden“, freut sich Bürgermeister Frank Peuker über einen kleinen Lichtblick.
Unterdessen hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich gestern angekündigt, sich um EU-Beihilfen für die Hochwasseropfer zu bemühen Quelle: Südkurier (http://www.suedkurier.de) Autor: Günter
Hüfingen/ Großschönau – Deprimierend war die erste Bilanz, die Frank Peuker, Bürgermeister der Hüfinger Partnergemeinde in Sachsen, am Montag nach der verheerenden Flut gegeben hatte (wir berichteten). Noch viel schlimmer fällt die jüngste Erhebung aus, die Peuker gesternn die SÜDKURIER-Redaktion übermittelte.
Und zu allem Ärger auch noch das: Einbrecher räumten im allgemeinen Durcheinander eine Tischlerei aus. Sie schleppten Maschinen im Wert von 10 000 Euro aus der Werkstatt. Die Polizei hat ihre Streifen deshalb verstärkt.
Unterdessen sind die Aufräumarbeiten und Bestandsaufnahmen im vollen Gange. „Nach den ersten Sichtungen müssen wir davon ausgehen, dass in der Gemeinde Großschönau rund 808 Wohn- und Geschäftsgrundstücke, darunter auch mehrere Firmengrundstücke, von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind“, teilt Peuker mit. Davon seien 73 Wohn- und Geschäftsgrundstücke im Ortsteil und Erholungsort Waltersdorf in Mitleidenschaft gezogen worden; 53 stehen auf der Denkmalsliste.
In der Ortslage Großschönau sind 735 Wohn- und Geschäftsgrundstücke betroffen, von diesen stehen 345 Gebäude unter Denkmalschutz. „Sie sehen wie weit entfernt ich davon am Montag mit den Einschätzungen war“, meinte Peuker gestern.
Darüber hinaus sind in Großschönau massive und großflächige Schäden an den historischen Stützmauern, Brücken, Stegen und Pflasterstraßen zu verzeichnen. Über die Schadenhöhe, den Schadensumfang könne, so Peuker, zur Zeit noch keine Einschätzung getroffen werden.
„Die Hochwasserkatastrophe ist für uns ein ganz schwerer Rückschlag bei der Sanierung und Erhalt des historischen Ortsbildes an Mandau und Lausur. Besonders sind viele private Besitzer von denkmalgeschützten Umgebindehäusern betroffen, die ihre Häusl in den letzten Jahren liebevoll, mit Herzblut und viel persönlichen Engagement renoviert haben. Das größte zusammenhängende Umgebindehausensemble wurde schwergeschädigt und verwüstet“, stellt der Bürgermeister fest.
Um den betroffenen Menschen kurzfristig zu helfen, hat der Gemeinderat einen Spendenaufruf gestartet. Damit soll Menschen bei der Beschaffung von Kleidung und Haushaltsgeräten geholfen werden, also die „kleinen Dinge“ des täglichen Lebens, wo kein Versicherungsschutz besteht.
Die Damino GmbH ist noch nicht arbeitsfähig. Dort werden die Schäden im zweistelligen Millionenbereich geschätzt. Die Trixi-Park GmbH hat in einem enormen Kraftakt das Hallenbad mit Wellness- und Saunabereich gereinigt und wieder in Betrieb nehmen können. Das Freibad wird diese Saison nicht mehr nutzbar sein, dafür gibt es mit dem Gebirgsbad im naheliegenden Kurort Jonsdorf eine schöne Alternative. „Damit kann den Tagesgästen aber auch den Urlaubern im Ferienpark wieder das komplette Erlebnisangebot unterbreitet werden“, freut sich Bürgermeister Frank Peuker über einen kleinen Lichtblick.
Unterdessen hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich gestern angekündigt, sich um EU-Beihilfen für die Hochwasseropfer zu bemühen Quelle: Südkurier (http://www.suedkurier.de) Autor: Günter

