Neben der Talstraße gibt es in Hainewalde eine Reihe von weiteren Baustellen. Die SZ erkundigte sich gestern bei Bürgermeister Jürgen Walther über den Stand der Arbeiten, und was in diesem Jahr alles geplant ist beziehungsweise angeschoben werden soll.
Bauarbeiten an Talstraße gehen 2011 weiter
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Spendenaufruf zum Neubau der Orgel in der Kirche
Sie kennen sicher die Kirche Großschönau. In den letzten Jahren ist es gelungen, die Kirche innen und außen zu sanieren, so dass sie heute in schmuckem Zustand präsentieren kann. Nun steht der Orgelneubau auf dem Plan. Bereits seit der letzten großen Sanierung 1994/1995 wurde dem Kirchenvorstand von Orgelsachverständigen dringend ein Neubau empfohlen. Beim letzten großen Umbau 1948 wurden elektrotechnische Teile verwendet, die heute hoffnungslos veraltet und nicht mehr aufarbeitbar sind. Die Baugenehmigung vom Landeskirchenamt ist erteilt und sieht den Neubau einer mechanischen Orgel mit einer Bausumme von 450.000 Euro vor.
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Bauarbeiten an Talstraße gehen 2011 weiter

 Neben der Talstraße gibt es in Hainewalde eine Reihe von weiteren Baustellen. Die SZ erkundigte sich gestern bei Bürgermeister Jürgen Walther über den Stand der Arbeiten, und was in diesem Jahr alles geplant ist beziehungsweise angeschoben werden soll.

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Die Talstraße wird bald

wieder freigegeben

Der Fortschritt der Bauarbeiten im Teilabschnitt an der Talstraße ist von der anderen Uferseite der Mandau gut sichtbar. Der Stützmauerbau ist hier schon längst fertig und jetzt wurde auf der Straße auch die Deckschicht aufgetragen. „Bei einer Bauberatung vor Ort soll nun in der nächsten Woche darüber entschieden werden, wann die Straße für den Verkehr freigegeben wird“, sagt Bürgermeister Jürgen Walther. Lediglich einige Restarbeiten am Geländer und die Straßenbeleuchtung fehlen noch. Bevor hier aber wieder Autos fahren dürfen, muss auch noch entschieden werden, wie bis zum Weiterbau des nächsten Abschnittes der Talstraße im kommenden Jahr der Busverkehr erfolgen soll. Statt wie jetzt während der Arbeiten über die Kälbersträucher, könnten die Busse auch wieder über die Talstraße fahren. „Im Herbst erfolgt dann die Ausschreibung für das Reststück der Talstraße vom Pflegedienst der mobilen Krankenpflege bis zur Kretschambrücke“, sagt der Bürgermeister. Die rund 300 Meter Stützmauer- und Straßenbau sollen im nächsten Jahr in Angriff genommen werden.

Noch keine Fördermittel für

die Turnhallensanierung

Für die weitere Sanierung der Turnhalle wartet die Gemeinde immer noch auf die Fördermittelzusage. Der Bürgermeister rechnet spätestens im September damit. Mit dem Geld soll die Außenfassade des Gebäudes saniert werden. Im Zuge der Bauarbeiten werden dabei die großen Fenster an der Festhalle erneuert. In der Maßnahme enthalten sind ebenso die Vorgaben für den Brandschutz sowie eines weiteren Fluchtweges. Sobald die Fördermittelzusage kommt, werden die Bauarbeiten hierfür ausgeschrieben. Der Innenausbau könnte so noch über den Winter erfolgen.

Fußwegbau für neuen

Elektroanschluss genutzt

Die Bauarbeiten am Fußweg am Kretschamberg hängen mit dem Bau der neuen Zahnarztpraxis zusammen. Der Fußweg musste hier wegen der Energiezufuhr des Hauses geöffnet werden. In dem Zusammenhang hat auch gleich die Turnhalle einen neuen Elektroanschluss mit wesentlich mehr Kilowatt bekommen.

Alte Grundschule wird

Mehrgenerationenhaus

Mit Hilfe des Konjunkturpaketes wird gerade die alte Grundschule energetisch saniert. Darin eingeschlossen sind die Erneuerung des Daches, der Fenster und die Wärmedämmung, die im Inneren des Gebäudes erfolgen muss sowie die Heizung und teilweise neue Fußböden. Die alte Schule soll ein Mehrgenerationenhaus werden, in dem unter anderem die Feuerwehr ihren Traditionsraum hat und die Haarbodenweberei zu finden ist. Das Projekt wird zu 80 Prozent gefördert.

Mehrzweckraum in Gebäude

für Schulspeisung geplant

Die Gemeinde beantragt auch Fördermittel, um das Gebäude, in dem die Schulspeisung untergebracht ist, zu einem Mehrzweckraum gestalten zu können. Kita- und Hort-Kinder sollen hier dann einen Bewegungsraum haben, der ebenso von den Gymnastikfrauen und vom Eurohof als Schlechtwettervariante genutzt werden kann. Rund 168000Euro sind für die Außenarbeiten veranschlagt worden. Für 254000 Euro sollen im Haus Speiseraum, Essenausgabe und der Mehrzweckraum eingerichtet werden.

 

Quelle: Sächsische Zeitung vom 29.07.2010 Autor: Holger

 

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