Das Zittauer Gebirge
Mit Zittauer Gebirge, früher auch Lausitzer Kamm (tschech. Žitavské hory), wird der deutsche Teil des sich an der sächsisch-böhmischen Grenze erstreckenden Lausitzer Gebirges bezeichnet. Der Hauptkamm des Zittauer Gebirges bildet die Wasserscheide zwischen Ost– und Nordsee. Typisch im Zittauer Gebirge sind die bei Oybin und Jonsdorf befindlichen Sandsteinfelsgebiete, welche von den höchsten Bergen — die aus Phonolith (Klingstein) bestehen — überragt werden. Die höchsten und markantesten Berge sind Lausche (793 m) und Hochwald (749 m), welche auch die höchsten Erhebungen östlich der Elbe auf deutschem Staatsgebiet sind. Während an diesen Bergen vor allem artenreiche Laubwälder zu finden sind, herrschen in den Sandsteingebieten Kiefern und Fichten vor. Wie in allen Gebirgen der Sudeten wurden diese durch den Schadstoffausstoß der umliegenden Kraftwerke (Boxberg, Hagenwerder, Hirschfelde, Turów/Polen), aber auch durch Schadstoffverfrachtung aus dem Nordböhmischen Becken in den1970er und 1980er Jahren schwer geschädigt. Der heutige Besucher wird diese Schäden durch Neuanforstung, Stilllegung bzw. Rauchgasreinigung der verbliebenen Kraftwerke kaum noch sehen.
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